Tanzverbot abschaffen!

Selbstbestimmung für interkulturelle Gesellschaft

Karfreitag, Allerheiligen, Aschermittwoch - was haben diese christlichen Feiertage gemeinsam? Tanzverbot in der Öffentlichkeit, keine laute Musik, keine Party. Alles begründet durch altmodische Vorstellungen der Kirchen, denen sich der Gesetzgeber unterwirft. Inzwischen wurden einzelne Lockerungen des Tanzverbotes durchgesetzt, bei Weitem aber noch nicht genug.


In einer interkulturellen Gesellschaft, in der viele verschiedene Religionen und Atheismus aufeinander treffen, haben veraltete Ansichten und Bevormundungen keinen Platz mehr. Allein in Augsburg werden 30% der Bevölkerung durch Tanzverbote im Ausleben eines selbstbestimmten Lebens mit Konfessionslosigkeit diskriminiert. Es findet ein Angriff auf die Grundrechte statt, nach welchem keiner wegen seines Glaubens und seiner Religion benachteiligt oder bevorzugt werden darf. NICHTCHRISTEN UND ATHEISTEN WERDEN IN IHREN GRUNDRECHTEN EINGESCHRÄNKT.


Deutschland und vor allem Bayern hinkt hier Jahre hinterher. In Bayern gilt nach wie vor eines der strengsten Gesetze überhaupt. Die Staatsregierung sollte sich andere Bundesländer oder die europäischen Nachbarländer zum Vorbild nehmen. Selbst im stark christlich und konservativ geprägten Österreich wurden Tanzverbote und sonstige Beschränkungen an diesen Feiertagen aufgehoben


Die Linksjugend ['solid] Augsburg fordert eine vollständige Aufhebung des Tanzverbotes an allen "stillen" Tagen. Wir sehen den Gesetzgeber sogar in der Pflicht, die Gesetze zu verändern. Jeder Einzelne soll selbst entscheiden können, ob und in welcher Form er sich diese Tag ruhig verbringt und sich an bestimmte Vorstellungen hält. Genauso sollen auch Gastronomie- und Clubbetreiber selbst entscheiden dürfen, ob sie Partys veranstalten oder laute Musik abspielen. 


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