Kein Platz für rechte Musik!

Vergangenheit darf keine Ausrede für fehlende Distanzierung sein!

Am 06. November spielt die Südtiroler Rockband „Unantastbar“ in Augsburg. Als Schwesterband von „Frei.Wild“ werden auch dort wieder Anhänger der rechten Szene als Gäste erscheinen. Konzerte dieser Bands zeigen sich immer wieder als Sammelplätze für den Austausch von rechten Drecksanhängern untereinander.

 

Auch wenn von Seiten der Musiker immer wieder zu hören ist, dass sie mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen haben und sie sich von der rechten Ideologie distanzieren, können diese Aussagen nicht akzeptiert werden.  Glaubwürdige Aktionen zur Distanzierung sind bisher nicht erfolgt. Mit einfachen Aussagen lässt sich mit der menschenverachtenden und antidemokratischen Vergangenheit nicht abschließen.

 

Philipp Burger (Frei.Wild) und Joggl Bergmeister (Unantastbar) spielten Anfang der 2000er Jahre gemeinsam in der rechtsradikalen Band Kaiserjäger. Auf CD-Booklets sind beide mit eindeutig rechten Gesten zu sehen. Auch die Texte wie „Eine Gruppe Glatzen kämpft dagegen an, gegen Weicheier wie Raver und Hippies und Punks“ oder „„die wandern bald bei uns ein, dann werden wir hier die Ausländer sein, dann denkt ihr zurück wovor wir euch heute warnen […]“ zeigen ein deutliches Bild.


Besonders in der momentanen Lage des politischen Stimmungsbildes muss jedem Sammelplatz für rechtes Gedankengut und deren Anhängern ein eindeutiges Zeichen entgegen gesetzt werden. In einer Stadt wie Augsburg, die von kultureller Vielfalt geprägt ist, darf es keine Möglichkeit für den getarnten Austausch von Nazischweinen untereinander geben.


Wir fordern jeden demokratisch denkenden Mensch dazu auf, gemeinsam Protest gegen den Auftritt zu zeigen.

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