Emanzipation und Gleichstellung - NOCH NICHT ERREICHT

Am 8. März ist Weltfrauentag. Viel wurde in den letzten Jahrzehnten für die Rechte der Frauen erreicht. Wahlrecht, Recht auf Bildung und Arbeit...Für viele ist die Emanzipation und Gleichstellung der Frau im Jahr 2016 vollendet und erfolgreich abgeschlossen.  Wir werden von einer Bundeskanzlerin regiert, die mit ihrer Geflüchtetenpolitik soziale Verantwortung zeigt, ansonsten aber Klientelpolitik für die Wirtschaft betreibt. Unsere Verteidigungsministerin versiebt Milliarden in eine völlig unsinnige Kriegsmaschinerie. Doch wie sieht es in der Masse und der weiten Bevölkerung aus? Ist die völlige Emanzipation und Gleichstellung überall angekommen und durchgesetzt?

Wir sagen klar: NEIN!

 

Noch immer werden Frauen und Mädchen in der Wirtschaft, Gesellschaft und den Medien als das „Dummerchen“ präsentiert: Shoppingsüchtig, kann nicht einparken, kann keine harten Entscheidungen treffen...Die Liste dieser diskriminierenden Phrasen kann unendlich ergänzt werden. Der Mann wird als der starke, der Alles-Könner dargestellt.

 

Vor allem konservativen Mitglieder unserer Gesellschaft sehen die Frau immer noch zu Hause am Herd, als Expertin für den Hausputz und als Objekt der sexuellen Befriedigung des Mannes. In "traditionellen Heimatvereinen" dient die Frau nur als Präsentationsobjekt eines traditionellen Geschlechterbildes, ohne wirkliche Rechte.

 

Junge Frauen und Mädchen werden in Schule und Ausbildung verhöhnt und müssen in manchen Fällen sexuelle Belästigung verkraften. In der Wirtschaft verdienen Frauen bis zu 22% weniger und sind deutlich in Führungspositionen unterrepräsentiert. Aufgrund der immer noch zu geringen Möglichkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren, arbeiten sie häufig im kritischen Niedriglohnsektor. Sie werden als billige Arbeitskräfte ausgebeutet.

 

Alltäglich wird in unserem "reichen" und "gerechtem" Land gegen den Paragraph 3 des Grundgesetzes verstoßen, wonach Frau und Mann gleichberechtigt sind und keiner wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden darf.

 

Zur Lösung der Probleme sind wir alle und vor allem die Regierenden in unserem Land verpflichtet. Es müssen gesetzliche Vorgaben für Frauenquote, Entlohnung und die mehr Möglichkeiten zur Einforderung der Gleichberechtigung und Gleichstellung geschaffen werden.

 

Wir wollen eine Gesellschaft, die aus dem antiquierten Rollenbild ausbricht - eine Gesellschaft, in der sich jeder Mensch so entfalten kann, egal welchem Geschlechtes. Diskriminierungen aller Art müssen gesetzlich stärker sanktioniert werden und die Gleichheit aller Menschen muss in die Köpfe der Bevölkerung Einzug halten. Wir wehren uns gegen sexuelle Gewalt, gegen die Degradierung von Frauen als Lustobjekte und gegen ein überholtes Schönheitsideal.

 

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