Regressive Drogenpolitik kostet Menschenleben

Drogenkonsumräume statt Verweigerungshaltung

Das Landeskriminalamt Bayern meldet für das erste Halbjahr 2016 145 Drogentote. In Augsburg gab es im letzten Jahr 26 Opfer, alleine dieses Jahr waren es bereits 21. Menschenleben, die wegen Verweigerungshaltung und regressiver Politik verloren gegangen sind. Statt zu helfen, werden drogenabhängige Menschen weiterhin kriminalisiert.

 

Eine belegte und in einigen anderen Bundesländern (u.a. Berlin) umgesetzte Hilfsmöglichkeit stellen Drogenkonsumräume dar. Medizinisch ausgebildetes Personal zur Versorgung im Notfall rettet Menschen vor dem Tod. Erste Hilfe beugt Notfälle vor. Zusätzlich wird das Ansteckungsrisiko für HIV und Hepatitis minimiert. Nicht nur älteren Menschen kann mit DKR geholfen werden. Auch für junge drogenabhängige Menschen könnte die Endstation Drogentod vermieden werden.

 

Forschung und Suchthilfe sind davon überzeugt, dass die Entkriminalisierung der Sucht ein wesentlicher Bestandteil ihrer Bekämpfung sei. Auch aus Kreisen von Polizei und Politik werden inzwischen Drogenkonsumräume gefordert, darunter auch der Bayerische Bezirketag.

 

Leider besteht immer noch Verweigerungshaltung. Im Bezirkstag von Schwaben wurde ein Antrag zur Einrichtung von Drogenkonsumräumen, u.a. von SPD und Grünen abgelehnt, obwohl auf Bundesbene die Forderung nach Drogenkonsumräumen in den Wahlprogrammen beider Parteien festgeschrieben sind.

 

Die Politik muss endlich handeln. Die Verweigerung sowie die regressive Drogenpolitik der CSU in Bayern kostet Menschenleben und kann für die Zukunft kein Ausweg sein.

 

www.drogenkonsumraum-fuer-schwaben.de

 

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