Luxus statt Sozial?!

Augsburg wächst und wächst. Seit Jahren herrscht in Augsburg ein riesiger Mangel an bezahlbaren Wohnraum. Die Anzahl der Sozialwohnungen sinkt laufend (1994: 17000, 2014: 6083). Brachliegende Flächen wie die ehemaligen US-Kasernen oder früher genutzte Industrie (Hasenbräu, Textilviertel) werden an Immobilienhaie möglichst gewinnbringend verkauft. Wertvoller Raum zum Bau von Sozialwohnungen wird stattdessen für Luxuswohnbauten verschwendet. Für Student*Innen, deren Eltern das nötige Kleingeld besitzen, werden VIP-Studentenheime (neben der City Galerie etc.) errichtet und großflächig in Münchens High-Society beworben. Für junge Arbeiter*Innen, Azubis, Schüler*Innen und Student*Innen mit geringem oder gar keinem Einkommen wird kein Wohnraum geschaffen.

 

Was macht die Stadt?

Die Stadt Augsburg setzt darauf nur wenig. Anstatt die WBG mit mehr Geldern für sozialen Wohnungsbau zu versorgen, muss diese zusätzliche Aufgaben (Neue Stadtbücherei, Eisstadion, viel Schlimmer: Innovationspark mit Rüstungsindustrie) übernehmen.

 


Das muss sich ändern:

Sozialer Wohnungsbau statt Gewinnmaximierung, Militarismus und Geltungssucht!

- mehr sozialer Wohnraum für einkommensschwache  Student*Innen,  Azubis, junge Arbeiter*Innen und Schüler*Innen
- 1000 neue Sozialwohnungen pro Jahr
- Festgeschriebene Quote (1/3) für Sozialwohnungen in Neubaugebieten
- dichtere Bebauung und mehr Stockwerke
- Erstellung eines Mietpreisspiegels
- Städtische Unterstützung für Genossenschaften und soziale Bauträger


BEZAHLBARER WOHNRAUM FÜR ALLE!

DAS MUSS DRIN SEIN!


Und wie bezahlen?

Die finanzielle Lage der Stadt Augsburg ist katastrophal. Für Innenstadtsanierung mit Augsburg-Boulevard, Königsplatz, Bahnhofstunnel, Theatersanierung, Innovationspark wurden und werden über 500 Mio € verschwendet. Hier setzt sich OB Gribl lieber Denkmäler in die Stadt, anstatt der einkommensschwachen Bevölkerung zu helfen. Die Politik muss sich ändern. Weitere unnötige Großprojekte dürfen nicht mehr umgesetzt werden. Die Stadt Augsburg hat ihre eigene WBG finanziell zu unterstützen und hier die Gelder sinnvoll einzusetzen. Zusätzliche Aufgaben dürfen ihr nicht mehr aufgetragen werden. Die Gewerbesteuer muss deutlich erhöht werden. Weitere sinnvolle Einsparungspotentiale sind zu untersuchen.


Das Flugblatt mit unseren Forderungen zum Verteilen kannst du BESTELLEN oder direkt RUNTERLADEN.

Einen weiteren Flyer gibt es von DIE LINKE. Kreisverband Augsburg.

 

klicken lohnt sich