„Wir zeigen uns solidarisch mit der neuen, Syriza geführten, Regierung in Griechenland.
Die maßgeblich von Deutschland geführte Sparpolitiklässt die ärmsten Griechen bluten während die
Vermögen der Reichen weitgehend unberührt bleiben.
Gleichzeitig stagniert die griechische Wirtschaft und der Regierung werden Handlungsspielräume
verwehrt.
Das ist keine tragbare Krisenpolitik!“


„Εµείς υπόστηρίζουμε τη νέα κυβέρνηση της Ελλάδαs υπό τη μορφή του κόμματος ΣΥΡΙΖΑ.
Ιδιαίτερα η λιτότητα, η οποία οι Γερμανία έχει σχεδιαστεί σε μεγάλο βαθμό, βλάβη τους οικονομικά
αδύναμους, ενώ τα χρήματα των πλουσίων παραμένουν γενικά ανέπαφα.
Ταυτόχρονα, η ελληνική οικονομία βρίσκεται σε στασιμότητα και η κυβέρνηση αμφισβητείται
περιθώριο χειρισμών.
Αυτό δεν είναι εποικοδομητική πολιτική σε εποχή Κρίσεων!“


„SYRIZA logo 2014“ von SYRIZA & PanchoS. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:SYRIZA_logo_2014.svg#/media/File:SYRIZA_logo_2014.svg
„SYRIZA logo 2014“ von SYRIZA & PanchoS. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:SYRIZA_logo_2014.svg#/media/File:SYRIZA_logo_2014.svg

Die Griechen sind doch selber Schuld?

Es sind horrende Summen nach Griechenland geflossen: 25000 € pro Griechin und Grieche. Es stellt sich also die Frage, warum die Griechen trotzdem sauer auf Deutschland und die Troika sind. Mit dieser Frage sind momentan Rechtspopulisten in ganz Deutschland unterwegs und erfreuen sich großer Beliebtheit. Die „Bild“ mit ihrer nationalen Kampagne bedient dieses Klientel.
Man kann sich jetzt einfach mit dem begnügen, was dem konservativen Flügeln der CDU/CSU und allen rechts davon einfällt:
Die Griechen selbst Schuld sind an ihrer Misere.
 
Es gibt bessere Antworten auf die Krise.
 
In Griechenland herrscht keine Anti-Deutsche-Haltung. Die Bilder von Deutschland z. Bsp. Nazi-Vergleiche, die manch eine Zeitung oder Sender gezeigt haben, sind winzige Einzelmeinungen. Vergleichbar der Behauptung alle Deutschen wären bei Pegida.
Es ist verständlich, dass gerade die Jugend nicht vor Dankbarkeit auf die Knie fällt. Die Sparmaßnahmen der Troika griffen zu tief in das bestehende System ein.Nahe zu alle sozialen Bereiche waren betroffen. Die Jugend- und Behindertenarbeit stand von einem auf den anderen Tag ohne staatliche Hilfe da. Sozialhilfe und die Gehälter der Staatsbeschäftigten wurden radikal beschnitten. Renten wurden gekürzt und Investitionen in die Infrastruktur blieben aus. Das Gesundheitswesen wurde ausgeblutet.
 
Als dann die Binnenkaufkraft sank und die staatlichen Aufträge ausblieben, traf es auch die griechische Wirtschaft. Arbeitslosigkeit war die Folge und gleichzeitig der Beschleuniger für den Prozess des Niederganges. Weniger Beschäftigte bedeuten weniger Kaufkraft. Sehen wir uns die Jugend an die keine Perspektive hat, wenn sie krank ist, kaum medizinische Versorgung und Niemanden der ihr helfend zur Seite steht. Versetzen wir uns doch ein mal in ihre Lage der jungen Frauen und Männer, sehen wie die Selbstmordraten steigen, wie ein ganzes Land in die Hoffnungslosigkeit rutscht und sehen wir auch wer diese Politik der Armut angeordnet hat!
   
Es war die Troika, die eine Politik vertritt die das Sparen zum obersten Ziel einer Volkswirtschaft erklärt. Das ist vor dem Hintergrund des Verhaltens unserer Bundesregierung bei der letzten Finanzkrise, die unser Land 2008 betraf total unverständlich. Dort nichts von einer Sparpolitik a la „Schwäbischen Hausfrau“ zu sehen und die einzige „schwarze Null“ war
(Dr.) Gutenberg. Die Troika verweigert Griechenland also die Politik, die Deutschland aus der Krise geführt hat.


Wir schlagen eine andere Politik vor. Eine Politik des Aufbaus statt des Totsparens!
Wer sagt dass das zu teuer ist, dem antworten wir: „eine Griechenland Pleite kostet zu viel. Finanztechnisch und moralisch."


Deutschland profitiert!

Milliardenzahlungen an Krisenländer bedeuten keinen Verlust für Deutschland, sondern einen Gewinn. Durch die Stabilität der Wirtschaft und die Liquidität deutschen Geldes profitiert der Bundeshaushalt immens. Die Zinsen für eine Kreditaufnahme des deutschen Staates sind nahezu auf null gesunken und ermöglichen es alte Schulden umzulegen und die Staatskasse zu füllen. Zusaätzlich kosteten die Zahlungen an Griechenland bisher kaum einen Cent. Nein, sie brachten bisher sogar gewaltige Zinseinnahmen ein. Schlimm wird es erst, wenn die Krisenstaaten zahlungsunfähig werden. Zur Bekämpfung der Krise senkte die Zentralbank immer wieder den Leitzins, teils sogar ins Negative. Geld ist also für Verbraucher und Investoren in Deutschland so billig zu haben wie noch nie und kurbelt noch mal Investitionen in die Wirtschaft an. Der Fall des Euro fast auf den gleichen Wert des US-Dollars ist hier nochmal ein entscheidender Faktor, der es deutschen Konzernen ermöglicht immer mehr Waren zu einem immer billigeren Preis zu exportieren.


Der Ausweg: SYRIZA!

Jahrelang hat die konservative Regierung Griechenland zu Grunde navigiert.
Nun ist die linke Partei SYRIZA unter Alexis Tsipras seit nicht einmal einem Jahr in der Regierung und die ganze Welt erwartet Wunderheilung durch die vielen Versprechungen von Tsipras. Doch das Zaubern liegt auch nicht in seiner Macht. Die Abgründe, die von der konservativen Ex-Regierung, der jetzigen Opposition, brauchen Zeit um analysiert und gefüllt zu werden.

Korruption, Steuererleichterungen für Reiche und Ausnahmen von Ausnahmen für die Banken, die das Land in den Bankrott drängten, müssen bekämpft werden, wofür SYRIZA Pläne vorlegte.
Die anderen Länder der EU setzen den Griechen aber die Pistole auf die Brust und erwarten, dass die  neue Regierung umgehend Resultate vorweist.


SYRIZA braucht Zeit und die Unterstützung aller EU-Mitgliedsstaaten. Keine neue Zwangssparpolitik, die sie nur noch mehr in die Enge drängt. Die einzelne Griechin und der einzelne Grieche hat keine
Schuld an der Politik, die das Land zerstörte, aber sie haben sich alle samt für eine neue Politik entschieden, die ihnen eine neue Perspektive gibt. Diese Perspektive braucht Zeit und Hilfe.
Dazu sind wir verpflichtet, wir müssen helfen, denn wir können helfen!


Solidartät beginnt bei DIR!

Können wir wirklich zulassen, dass diese Menschen mit denen wir eine Solidargemeinschaft  eingegangen sind, am Hungertuch nagen? Wenn wir uns nicht mit der Griechischen Bevölkerung solidarisch zeigen, was sagt das über uns?


Würden wir einen Freund  fallen lassen weil er in finanzieller Not ist?
Würdest du nicht eher versuchen ihm zu helfen wo du kannst?
Wenn ja, dann zeig dich mit Griechenland solidarisch, indem du nicht mit der Masse auf Griechenland herumhackst.


Informiere dich, habe eine echte Meinung und nicht nur eine vorgefertigte.
Teil deiner Familie, deinen Verwandten, deinen Freunden, allen die Du kennst deine Meinung mit. Mensch hat das Recht darauf, die Wahrheit und neue Wege zu erfahren. Beteilige dich an Aktionen, komm zu Veranstaltungen, verteile Material...


Unterstütze uns auf dem Weg in eine neue Gesellschaft, in der die Solidarität an erster Stelle steht. Der Mensch soll zählen, nicht das Geld, die Banken, die Versicherungen. Gemeinsam können wir ein neues Europa und eine neue Gesellschaft schaffen.


We started from Greece, We change Europe.


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